Heizkosten sparen im Büro: 10 Tipps

Heizkosten sparen im Büro: Im heutigen Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie die Energiekosten Ihres Unternehmens verringern können. Aufgrund der momentanen Lage richten sich viele Deutsche bereits darauf ein, in Zukunft weniger Energie zu verbrauchen.

Bei den Heizungskosten kam dem einen oder anderen vielleicht schon die Idee, einfach gar nicht zu heizen und sich einfach wärmer anzuziehen. Von diesem drastischen Schritt ist besonders bei Kälte eher abzuraten. Denn im Sommer ist das zwar sinnvoll, jedoch erhöht diese Methode in kälteren Jahreszeiten das Schimmelrisiko.

Kurz und knapp – interessante Fakten zum Thema Heizkosten im Büro:

  • In den die meisten Bürojobs fallen 60% des Energieverbrauchs (bzw. -kosten) an Raumwärme und Warmwasserbereitung an.
  • Für die Heizung wird überwiegend Erdgas eingesetzt und leider nur etwa 10% erneuerbare Energien. Es ist also nicht nur für den Geldbeutel eine gute Idee, den Energieverbrauch herunterzufahren – auch der Umwelt wird so geholfen.

Heizkosten sparen Tipps

Mit ein paar einfachen Tricks können Sie sowohl zu Hause im Homeoffice als auch im Büro Heizkosten sparen. Neben der Nutzung von smarten Thermostaten kann man Heizkosten sparen, indem man beispielsweise sinnvolle Heizzeiten bestimmt oder die Raumtemperatur um ein Grad absenkt.

Heizzeiten bestimmen

Ein guter erster Schritt ist es herauszufinden, zu welchen Zeiten niemand im Büro ist und dementsprechend nicht so viel Wärme gebraucht wird. Dreht man nach Feierabend die Heizung runter, kann man bereits bis zu 6% Energie sparen. Nachts lohnt es sich grundsätzlich weniger zu Heizen.

Heizung ein Grad kälter einstellen

Ein Grad Temperaturunterschied wird von den meisten Menschen gar nicht bemerkt. Ein einfacher Trick ist deshalb, die Raumtemperatur um ein Grad abzusenken. So können bereits ein paar Prozent Heizkosten eingespart werden.

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Heizkörper freistehen lassen

Achten Sie darauf, dass Heizkörper freistehen und nicht etwa hinter einem Sofa oder einem anderen Möbelstück versteckt sind. Auch Vorhänge sollten nicht über den Heizkörper hängen. Beachtet man dies, spart man bereits bis zu 12% Energie.

Heizkörper entlüften

Ihre Heizkörper regelmäßig zu entlüften kann 1,5% der jährlichen Heizkosten senken und dauert nur wenige Minuten. Mit dieser Methode können Sie also einfach eine Veränderung bewirken.

Heizkörper intelligent steuern

Haben Ihre Heizkörper noch ihr altes Thermostat? Dann sollten Sie in Betracht ziehen, es durch ein smartes Thermostat zu ersetzen. So lassen sich Temperatur und Heiz-Zeit einfach festlegen und anpassen.

Richtig Lüften

Die Fenster im Büro tagsüber dauerhaft angekippt zu lassen ist keine gute Idee. Dadurch kühlen zum Beispiel Möbel und Teppichbelag vollständig aus und es dauert länger sie wieder aufzuheizen. Richtig lüftet man, indem für 5 bis 10 Minuten alle Fenster und Türen geöffnet und einmal quer durchgelüftet wird.

An kalten Tagen sollten Sie dabei auch die Heizung herunter drehen. Sie können dazu auch digitale Steuerungseinheiten nutzen, die die Heizung automatisch beim Lüften abschalten.

Mitarbeiter einbeziehen und sensibilisieren

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Heizkosten im Büro sparen – auch der Umwelt zuliebe: Nur gerade einmal 10 Prozent der Energie, die für das Heizen erzeugt wird, stammt aus erneuerbaren Energiequellen.

Gerade bei Themen wie dem Energiesparen lohnt es sich Ihre Mitarbeiter mit einzubeziehen. Sie wissen meist am besten, wo am meisten Energie verloren geht und können entsprechend reagieren. Schulungen helfen zudem ihre Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren weniger Heizkosten zu verursachen.

Grundsätzlich bedeuten weniger Mitarbeiter im Unternehmen auch weniger Heizkosten. Deshalb ist es sinnvoll ihren Mitarbeitern auch weiterhin das Arbeiten im Homeoffice anzubieten.

Veraltete Heizungssysteme anpassen und Wartungen durchführen

Sollte Ihr Unternehmen schon länger im selben Gebäude verweilen, lohnt es sich, die Heizungssysteme zu überprüfen und veraltete Systeme anzupassen. Auch wichtig: Regelmäßig Wartungen an der Heizung durchführen zu lassen, sichert Ihnen eine optimale Funktionalität und spart Energie.

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Dämmen

Wärmeverluste lassen sich leicht und kostengünstig durch Dämmung reduzieren. Durch Dämmung von Rohrleitungen, Armaturen und Ähnlichem senken Sie Wärmeverluste um bis zu 30%.

Fenster und Türen abdichten

Zuletzt kontrollieren Sie, ob Fenster und Türen abgedichtet sind. Dies spart vor allem dort Heizenergie, wo beheize Räume an unbeheizte Räume anschließen.
Bei großer Hitze im Sommer oder kalten Nächten empfiehlt es sich Rollos durchgehend geschlossen zu halten.

Sie wissen nicht, wie Sie die Heizkosten in Ihrem Unternehmen noch weiter optimieren können? Das ist kein Grund zur Sorge. Denn man kann Energieberater genau dazu beauftragen und so weitere Verbesserungsvorschläge erhalten. Diese Unterstützung wird neben anderen Energiesparmaßnahmen auch vom Staat finanziell gefördert.

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