Mehr Konzentration im Büro: Wie Sie sich besser fokussieren und produktiver arbeiten

Mehr Konzentration im Büro: In unserem hektischen Arbeitsalltag ist es oft schwer, sich auf die anstehenden Aufgaben zu fokussieren. Die Konzentration bei der Arbeit zu steigern, ist jedoch besonders wichtig, um produktiv zu arbeiten und den Job erfolgreich zu erledigen. Mit ein paar einfachen Tipps und Pausen für das Gehirn können Sie Ihre Aufmerksamkeit und Ihren Fokus verbessern, den Stress reduzieren und Ihren Tag effektiver gestalten. Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Ihre Konzentration am Arbeitsplatz erhöhen können.

Die Anforderungen am Arbeitsplatz fordern uns in fachlicher Hinsicht oft schon enorm. Wer sich zudem noch langen und manchmal eher wenig motivierenden Aufgaben widmen muss, hat es gleich doppelt schwer, die Konzentration hochzuhalten. Eine optimale Gestaltung des Arbeitsplatzes kann helfen, Ablenkungen zu minimieren und den Fokus zu halten.

Gerade im Büro ist das aber eher Utopie als Realität. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Charakteren und somit auch den unterschiedlichsten Eigenheiten und Arbeitsformen führt dazu, dass manche Kollegen im Großraumbüro zunehmend Probleme mit der Konzentration haben. Das schwächt nicht nur die eigene Produktivität, sondern kann sich langfristig auf die Psyche auswirken.

Bürofokus im Fokus: Warum Konzentration zur Herausforderung wird

Es gibt Tage, an denen es uns richtig schwerfällt, uns auf die Arbeit zu konzentrieren. Besonders, wenn man mit vielen Aufgaben gleichzeitig jongliert oder von Kollegen unterbrochen wird, geht der Fokus schnell verloren.

Ablenkungen haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Konzentration. Gerade in unserer zunehmend digitalen Welt, in der wir ständig von neuen Benachrichtigungen und Unterbrechungen umgeben sind, wechselt unser Gehirn permanent zwischen verschiedenen Aufgaben hin- und her. Bei der Sache zu bleiben und sie erfolgreich abzuschließen wird da zur Herkulesaufgabe.

Natürlich ist Konzentration eine Frage individueller Stärken und Schwächen. Manch einer lässt sich eher von möglichen Störungsquellen in der eigenen Umgebung ablenken, andere vertiefen sich so sehr in die Arbeit, dass es beinahe physischen Druck braucht, um sie zurück in das hier und jetzt zu holen. In der Regel sinkt die Konzentration für eine Tätigkeit aber bei allen bereits nach 20 oder 30 Minuten. Das bedeutet, dass man in diesem Zeitraum mit einer bestimmten Aufgabe beschäftigt sein kann, danach aber deutlich anfälliger dafür wird, sich durch andere Reize ablenken zu lassen.

Siehe auch  Geldwerter Vorteil - Definition, steuerliche Behandlung und Ausnahmen von der Besteuerung

Die gute Nachricht ist: Konzentration kann man lernen. Wie viele andere Dinge auch, ist es eine Fähigkeit, die sich schulen lässt und die mit den richtigen Methoden, auf die wir gleich noch eingehen, mit der Zeit gesteigert werden kann. Zuerst sollten wir aber herauszufinden, wo die typischen Quellen für Störungen im eigenen Büro liegen.

Quellen checken, Konzentration knacken: Strategien gegen Ablenkung

Die Möglichkeiten für eine Ablenkung im Büro sind zahlreich und haben nicht selten auch mit den eigenen Aufgaben zu tun. Daher sollte man zu Beginn herausfinden, welche der Quellen für die eigenen Probleme am ehesten in Frage kommen.

Eine Studie von Haufe zeigt, dass die größten Ablenkungsfaktoren im Büro die Kollegen und das Smartphone sind. Private Gespräche sind für 62% der Befragten ein ablenkender Einfluss, während für 42% die Geräuschkulisse durch Kollegen ablenkend ist. 

Ob nun der Kollege, der zu laut auf seiner Tastatur tippt, der Kollege, der zu laut telefoniert oder der Umstand, dass man dauernd gefragt wird, ob man eine Aufgabe übernehmen kann – klare Verhaltensregeln und eine offene Kommunikation sind hier der Schlüssel.

Aber auch die Arbeitsumgebung spielt eine große Rolle, wenn es um unsere Konzentrationsfähigkeit geht. Zu warme oder zu kalte Luft, strenge Gerüche aus der Büroküche, Lärm vor dem Fenster – all das sind Faktoren, die einen Einfluss haben können. Und oft sind es diejenigen, auf die man selbst am wenigsten Einfluss hat.

Computer & Smartphone: Man möchte es nicht unbedingt zugeben, aber die Verlockungen des Internets, der neusten E-Mail oder der Nachrichten sind eines der größten Probleme für die Konzentration. Hier muss man vor allem an sich selbst arbeiten.

Natürlich ist es manchmal nötig die E-Mails zu prüfen oder mit einem Kollegen ein unerwartetes Gespräch zu führen. Gerade hier sollte aber durch eine offene Kommunikation und eine gewisse Selbstdisziplin – zum Beispiel das Schließen des Browsers – erreicht werden, dass typische Probleme rund um die Störungen relativ schnell abgestellt sind.

Siehe auch  „You can do it!“ – Your Coffee

Konzentriert zum Ziel: Methoden und Tools für maximale Aufmerksamkeit

Die Probleme rund um die Konzentration sind natürlich Klassiker und führen nicht selten dazu, dass ganze Büros nicht so effektiv arbeiten, wie es sein könnte. Zum Glück gibt es aber doch einige Methoden, Werkzeuge und Hilfsmittel, um die eigene Konzentration und die der Kollegen zu steigern. Das beginnt schon bei ganz einfachen Ideen, die dabei helfen, viele der audiovisuellen Störelemente auszublenden und sie somit aus dem eigenen Alltag der Arbeit zu verbannen.

Kopfhörer: Viele Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern inzwischen Musik zu hören, sofern dies nicht etwa das Telefon übertönt. Kopfhörer haben nicht nur den Vorteil, dass sie störende Geräusche ausblenden, sondern Musik hilft vielen Menschen beim konzentrierten und zielgerichteten Arbeiten.

ToDo: Eine gut strukturierte ToDo Liste mit Prioritäten sorgt nicht nur für einen organisierten Alltag sondern auch eine klare und konzentrierte Abarbeitung der Aufgaben.

Einzelzeiten: Klare Arbeitszeiten für die Kommunikation per Telefon oder Meetings erlaubt es, den Tag so einzuteilen, dass die Störungen durch Anrufe oder E-Mails minimiert werden.

Pausen: Eine weitere Möglichkeit zur Steigerung der Konzentration sind regelmäßige Pausen, in denen das Gehirn abschalten und Energie tanken kann. Sogenannte „Flow-Aufgaben“, also einfache Tätigkeiten wie beispielsweise Aufräumen oder Sortieren von Unterlagen, können zudem dazu beitragen, den Fokus zu steigern und das Gehirn auf anspruchsvollere Aufgaben vorzubereiten.

Das sind nur einige Werkzeuge, die einen direkten Einfluss darauf haben sollten, wie konzentriert man verschiedenste Arbeiten an seinem Arbeitsplatz erledigen kann. Dazu kommt auch noch die passende Umgebung: Eine sinnvolle Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes, mit ansprechenden Farben und frischer Luft und ohne Quellen für die Ablenkung, bilden die Grundlage für konzentriertes Arbeiten.

Übrigens: Oft wird unterschätzt, wie wichtig der eigene Körper bei diesem Thema ist. Fettes Essen in der Mittagspause z.B. stört die Konzentration, da der Körper in der Regel dann sehr fokussiert ist, das opulente Mittagsmahl zu verarbeiten. Eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz und ausreichend Flüssigkeit machen es uns wesentlich leichter, sich auf die eigenen Aufgaben zu konzentrieren.

Mehr Konzentration im Büro: Wie Sie sich besser fokussieren und produktiver arbeiten 5

Pausenpower: Die goldene Regel für effektive Erholung am Arbeitsplatz

Ein Problem mit der Konzentration hat wenig mit äußeren Einflüssen zu tun, sondern einfach damit, dass der Kopf nach einer Weile müde wird. Er kann sich nur eine bestimmte Dauer auf den Bildschirm oder die Akten konzentrieren und verlangt ein wenig Ruhe, bevor es an die nächsten Aufgaben geht. Ausreichend Pausen während des Arbeitsalltags sind daher wichtig, um neue Energie für die nächsten ToDos sammeln zu können.

Siehe auch  Aufbewahrungspflichten für Unternehmen

Nach einer Stunde sollte man sich spätestens vom Bildschirm lösen, fünf Minuten den Kopf mit anderen Dingen beschäftigen und sich in irgendeiner Form ablenken. Ob das nun dafür genutzt wird sich einen Kaffee zu kochen oder eben doch den verpassten Büroklatsch nachzuholen ist erst einmal unwichtig – es geht vor allem darum, dass man seinem Kopf die Möglichkeit gibt, sich ein wenig Ruhe zu gönnen und mit neuem Antrieb an die nächsten Aufgaben zu gehen.

Eine erfolgreiche Zeitplanung ist ein wichtiger Faktor, um die Konzentration bei der Arbeit zu steigern. Wenn Sie Ihre Aufgaben strukturieren und priorisieren, können Sie sich besonders auf diejenigen konzentrieren, die am wichtigsten sind.

Haben Sie schon einmal die sogenannte Pomodoro-Technik ausprobiert? Das ist eine beliebte und einfache Methode aus dem Zeitmanagement. Sie verwendet kurze Arbeitsphasen von 25 Minuten, auf denen eine Pause von 5 Minuten folgt, um Konzentrationsschwierigkeiten, Ablenkungen und auch Prokrastination zu begegnen. Die Technik ist sehr einfach und bietet somit eine unkomplizierte Möglichkeit zur Fokussierung sowie zu einem produktiveren Arbeiten. Eine ausführliche Anleitung dafür haben wir hier für Sie.

Fazit: Mit gezielter Fokussierung zu mehr Effizienz am Arbeitsplatz

Eine gezielte Fokussierung kann einen enormen Einfluss auf die Effizienz am Arbeitsplatz haben. Indem man sich bewusst darauf konzentriert, seine Aufgaben ohne Ablenkungen zu erledigen, wird man produktiver und kann mehr erreichen. Besonders in einem stressigen Job ist es wichtig, den Fokus auf das Wesentliche zu legen und sich nicht von Kollegen oder anderen äußeren Einflüssen ablenken zu lassen. Um die Konzentration bei der Arbeit zu steigern, gibt es verschiedene Tipps und Tricks wie zum Beispiel regelmäßige Pausen oder eine optimale Gestaltung des Arbeitsplatzes. Auch Entspannungstechniken können helfen, das Gehirn wieder auf den richtigen Track zu bringen und somit die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Wichtig ist auch ein erfolgreiches Zeitmanagement, um genügend Zeit für die einzelnen Aufgaben einzuplanen und nicht unter Stress zu geraten. Insgesamt zeigt sich: Wer sich gezielt auf seine Arbeit konzentriert und sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken lässt, wird am Ende effizienter arbeiten können.

Nach oben scrollen